Untipical Excursion
Der bizarre Tag
15.12.2005 – 25.12.2005
by Fearhunter
Wanda stand müde und verquollen auf und machte sich langsam fertig. Bald sollten Louisa, Wednesday, Glenn und Marta bei ihr eintreffen und gemeinsam sollten sie in dem kleinen Saxo von Wandas Mutter nach Münster fahren, wo sie dem Hochschultag der Universität beiwohnen sollten. Wanda hatte schon alles vorbereitet als Glenn mit Marta eintraf und bald darauf Wednesday und wie immer zu letzt trudelte Louisa ein. Nun konnten die 5 Weiber in diesen verregneten Tag starten. Der kleine Saxo zog schleppend die Straße entlang und selbst auf der Autobahn tuckerte der kleine Wagen langsam, vor allem weil Wanda ihren Bleifuß zügelte und gemach über die nasse Autobahn fuhr. Martas Lunge hatte schmacht so dass die kleine Reise auf einer Raststätte unterbrochen werden musste, wo sie sich erst mal zum Klo begab und ihren Tabak holte. Gemächlich rauchte Marta während die Anderen sie drängten. Endlich ging es weiter, und die Reise verlief reibungslos bis zum Karmenerkreuz. Ein schwarzes Vehikel drängte auf Grund der Fahrbahnverengung auf Wandas Streifen und sie bremste geschwind ab. Doch plötzlich brach der kleine Saxo nach links aus. Wanda lenkte wie eine Irre nach rechts, etwas zu viel, mit ca. 40 km/h knutschte der Saxo einen LKW auf der rechten Fahrbahn. Während die Mädels kreischten und während es Wanda wie ein schlechter Film erschien dachte sie einfach nur: SCHEISSE! Doch, wow, plötzlich stand das Auto still, Wanda fuhr schockiert auf den Notstreifen und stieg verwirrt mit ihrer feschen Orangenwarnweste aus und wollte das Warndreieck aufbauen, als ein netter Zeuge dies gütig bereits getan hatte. Erstaunt stellte Wanda fest, dass der Spiegel trotz der Koalition mit dem LKW am Auto hing und sogar noch fest zu machen war. Das kleine Auto hatte mystischerweise kaum was abbekommen. Der LKW-Fahrer und der mysteriöse Zeuge hatten die Polizei angerufen und nach nervösen Minuten des Wartens kam der unfreundliche Autobahnpolizist mit seinen schweigsamen Partner auf die Unfalltraumatisierten Mädchen und frage mit einen sexy Spuckefaden im Mund die Floskel ob jemand verletzt sei. Unfreundlich fragte er auch weiter, ob Wanda noch in der Lage wäre, das beschädigte Vehikel zum Polizeiquatier zu fahren. Unsicher tuckerten also die Weiber in dem kleinen Auto hinter den LKW-Fahrer hinterher. Dort angekommen verlangten die Polizisten die Fahrzeugpapers um dann 20 Minuten in den 5 Meter entfernten Dienstwagen zu sitzen und das Protokoll auf zu nehmen. Die faulen Beamten riefen dann Wanda über den Lautsprecher zu sich, obwohl sie beide Türen geöffnet hatten und eigentlich nur ihren Polizistenhaupt auf dem Wagen hätten strecken müssen. So trabte Wanda ängstlich zu den Herren und lies sich vom Fahrer belehren, der zu undeutlich für die taube Wanda nuschelte und sie alle zwei Minuten nachfragen musste was der Polizist so lehrreiches von sich gab. Irritiert von Wandas schlechtem Gehör und der Tatsache, dass sie ihm unentwegt auf die zusammen gewachsene Augenbraue starrte erzählte er weiter. Nachdem alles geregelt war und bevor die Polizei davon fuhr um weitere Unfallgeschädigte anzuschreien beruhigte sie der schweigsamere Polizist mit den zwei Augenbrauen die Mädels mit dem Worten, sie hätten ja noch glück gehabt da sie tot sein könnten. Taktvoll beunruhigt packten die Weiber ihre sieben Sachen während der gütige LKW-Fahrer ihnen noch seine Telefonnummern aufzwängte. So machten sie sich auf gen Heimat um einen Zwischenstopp bei MCDonalds einzulegen, damit sie sich um 9.00 Uhr morgens die Poperze mit köstlichen Fastfood zufüllen. Ihre strapazierten Neuronen verlangten nach Nahrung um sich traumatisiert auf den Heimweg zu machen und beruhigend sprach Wanda „Macht euch keine Sorgen, wie wahrscheinlich ist es schon, dass man zwei Unfälle an einen Tag hat?!“
So beschlossen die 5 Mädels über Landstraße Heim zu fahren und einen kurzen Abstecher bei der Schule zu machen um den armen Schuldirektor von dem Unfall in Kenntnis zu setzen. Wanda wollte so also rechts abbiegen, musste aber anhalten, da der Verkehr es nicht zu lies. Sie wollte wieder anfahren, doch eine Knusperoma tuckerte noch kurz vorbei, so dass Wanda abbremsen musste. Und bumm, ein großer Schubs rutschte das Auto nach vorne und im Chor schrieen die Mädels „Neeeein!“ und ungläubig fragte Wanda ob dies gerade wirklich passiert ist. Mit Warnblinkanlage fuhren die Weiber an den Rand um teilweise halbweinend und halblachend aus dem Saxo stiegen und der Unfallverursacher, Sven Glatthaut, der aussah wie ein dünner Rudolf Mooshammer, musterte seinen Wagen irritiert. Es war hoffnungslos, das arme Auto hatte einen total zusammen geknautschten Arsch und der Kofferraum ging nicht mehr zu. Nachdem die ausnahmsweise mal freundlichen Polizisten alles aufgenommen hatten fuhren die Mädels zu der nicht weit entfernten Schule. Während Marta und Wanda draußen das Auto hüteten ergossen sich Wednesdays und Louisas ganze Tränenfülle vor dem schockierten Schuldirektor während Glenn mit ihrer gelassenen Ruhe dem beiwohnte. Nachdem also der arme Schuldirektor von den zwei Unfällen unterrichtet war kamen die drei wieder nach draußen. Nun galt es nach Wandas Heim zu tuckern, doch irgendwie musste der Kofferraum „geschlossen“ werden, so band Wanda den Kofferraum notdürftig mit ihren Verband zusammen. Zu „Always look on the right side of life“ tuckerten die geräderten Weiber zurück nach Wanda. Von dort aus schwärmten sie zu ihren Häusern.
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