Steckbrief
Beruf: Schauspieler
Geburt: 03. Oktober 1964 in Keresley, England
Geschwister:
Scott, Lee, Alan & Garry
Familienstand: verheiratet
Ehefrau: Sarah-Jane Fenton (Schauspielerin)
verheiratet seit 1995
Kinder: Hannah & Eve
Kontakt:
c/o Creative Artists Agency
9830 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90212
USA
Der britische Darsteller Clive Owen, der durch sein Aussehen und sein Charisma ein wenig an den jungen Sean Connery erinnert, erhielt seine Schauspielausbildung am Royal Academy of Dramatic Art, nachdem er zuvor die Schule geschmissen hatte. Nach seinem Abschluss schloss er sich der Young Vic Theatre Company an, wo er in zahlreichen klassischen Stücken zu sehen war. Sein erstes Engagement fürs Fernsehen erhielt er im Jahre 1986 in der Serie Boon. Nur zwei Jahre später stand er das erstemal für einen Spielfilm, das Roadmovie Vroom, vor der Kamera. In dem Drama Close my Eyes hatte er 1991 die erste schauspielerische Herausforderung zu meistern, als er einen komplexen Charakter verkörperte, der ein Verhältnis mit seiner Schwester hat.
Als bisexueller KZ-Häftling war Clive Owen 1997 in Martin Shermans Holocaust Drama Bent zu sehen, das trotz guter Kritiken nur wenig Publikum fand. Ein Jahr später machte er mit Mike Hodges Croupier erstmals international auf sich aufmerksam, als er darin einen Schriftsteller verkörperte, der in einem Casino arbeiten muss. Im Jahre 2000 war er schließlich in der Komödie Greenfingers neben Helen Mirren als Häftling zu sehen. Parallel zu seiner Arbeit bei Film und Fernsehen, blieb Clive Owen auf der Bühne präsent und war beispielsweise in Parrick Marbers gefeiertem Closer oder in Sean Mathias Revival von Design for Living zu sehen.
Für die BMW Kurzfilmserie Hire, die von hochkarätigen Regisseuren wie Ang Lee und Guy Ritchie inszeniert wurde, stand Clive Owen im Jahre 2001 vor der Kamera. Noch im gleichen Jahr war er in Robert Altmans gefeiertem Ensemble Drama Gosford Park zu sehen, bevor er in dem Actionthriller The Bourne Identity einen Profikiller verkörperte. In dem Drama Beyond Borders war er 2003 neben Angelina Jolie als ehrgeiziger und selbstloser Entwicklungshelfer zu sehen. Außerdem war er in Antoine Fuquas unglücklichen Historienabenteuer King Arthur in der Titelrolle zu sehen.
Für Croupier Regisseur Mike Hodges trat Clive Owen 2004 ein weiteres Mal vor die Kamera und war in dem Drama I'll Sleep When I'm Dead als ehemaliger Gangster zu sehen, der den mysteriösen Tod seines jüngeren Bruders aufklären muss. Noch im selben Jahr stand er für Mike Nichols starbesetzte Verfilmung von Parrick Marbers Theaterstück Closer vor der Kamera, das er schon von der Theaterbühne kannte. Diesmal schlüpfte er aber in eine andere Rolle und verkörperte einen selbstsicheren Dermatologen. Im Jahr 2005 steht für Robert Rodriguez Verfilmung von Frank Millers Geschichte Sin City vor der Kamera und übernimmt in dem Thriller Derailed die Hauptrolle.
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