So...hier kommt mal ein "Reisebericht", den Fearhunter mir netterweise zur Verfügung gestellt hat. Ein ausführlicherer Bericht über die Fahrt nach Barcelona folgt später. (muss ich erst abtippen)
Classtrip to Spain
Oder die Odyssee der schlechten Laune
Voller Elan ging die Klassenfahrt der AHR-12 und der FO12 am Samstag den 12.3.2005 los. Nachdem jeder seinen Platz im Bus gefunden hatte und alle anwesend waren konnte die Reise, wenn auch mit etwas Verspätung, gen Calella los gehen. Nach einigen Stunden Busfahrt und einige, wenige Pinkelpausen schwand in der Nacht in Mitten Frankreichs der Elan völlig. Auch wenn die Meisten schlafen konnten, waren die wenigen Schlaflosen total gelangweilt und hielten mit ihren nicht immer so leisen Aktivitäten, wie Bongotrommel spielen, die Schüler, die schlafen wollten, davon ab. Doch alles vergessen, nachdem wir Spanien endlich erreicht hatten.
In Calella machte sich auch die überaus witzige Natur unseres Busfahrers in seinen ersten schlechten Witz bemerkbar. Aber egal, die Meisten freuten sich. Aber kaum im Hotel kam das nächste Problem:
Die Zimmeraufteilung. Nach einigen Hin und Her konnten die Zimmergenossen endlich ihren kleinen Zimmer beziehen. Für drei Schüler gerade groß genug, für vier Schülerinnen viel zu klein. Aber egal, die hungrige Meute (also zwei Leute) konnte das Abendessen kaum abwarten.
Zu ihrem Ärger sollte man die Getränke auch noch bezahlen, na so was. Doch was soll´s?! Calellas Nachtleben wurde erkundigt.
Am nächsten Morgen, den Montag, waren die Feiernden etwas müde, aber trotzdem noch in der Lage Montserrat zu erklimmen. Einige Gläubige bekreuzigten sich wie vom Teufel besessen während Andere die seltsam wie Penisse und Elefanten geformten Gebirge erkundigten. Nach der Besichtigung ging es zu Codorníu in die Sektkellerei zu einer Besichtigung. Die Besichtigung, eine Odyssee der Langeweile, hatte einen wirklichen Höhepunkt, die Bimmelbahnfahrt durch das unterirdische Sektnetz, wo die Schülerinnen und Schüler eine Lachträne nach der Anderen vergossen.
Und voller Freude empfingen sie dann den Sekt, den sie probieren sollten. Direkt nach dem Probieren wurden wir in den Laden von Codorníu geführt, wo auch die Meisten zugeschlagen haben. Super, Codorníu, euer Konzept ging auf, wir kauften.
Und wieder am Abend waren fast alle aus unserer munteren Gruppe fit genug um Calella unsicher zu machen.
Dienstag, der Schlafmangel mancher Mitreisenden machte sich bemerkbar , einige hatten nämlich eine unausstehliche Laune. Aber egal, die Rundfahrt durch Barcelona ging los. Immerhin hatten die Meisten noch Spaß Dinge zu besichtigen. Doch die erste Panne lies nicht lange auf sich warten, nachdem wir in einer super entspannten Viertelstunde die Äußerlichkeiten der Sagra de Familia genießen durften, sprangen wir an der anderen Seite dieser unfertige Kirche direkt wieder in den Bus. Bis auf zwei Schüler der FO12, die sich bei McDonalds verköstigten. Zum Schock Vieler beschloss der Lehrkörper ohne diese Ausreißer weiter zu fahren. Selbst die Shoppingtour auf de Ramla beunruhigte einige noch nachhaltig und die besonders Panischen von uns, darunter auch ich, sollten die ganze Klassenfahrt nicht mehr zu spät zum Bus kommen.
In Calella wieder angekommen waren auch unsere Ausreißer durch Trampen zurück gekehrt und das Entsetzen der Mitreisenden wurde wieder in Besichtigen der Clubs und Bars Calellas verdrängt.
Manchmal zum Unglück der Müden, die so manches Mal nicht schlafen konnten weil die Feiernden oftmals nicht ruhig zu Bette gehen konnten.
Mittwoch erwartete uns eine Bootsfahrt zu Tossa de Mar. Eine Bootsfahrt mit verkaterten Schülern und Schülerinnen?! Wer hatte nur diese bizarre Idee? Aber mystischer Weise musste keiner sein Innerstes offenbaren auf den Boot offenbaren, sondern nur davor bei der Busfahrt. Des Geruchs sei dank aber außerhalb des Busses.
In Tossa de Mar durften wir dann einen kleinen Einkaufsbummel machen, nur ungünstig war, dass um die Mittagszeit kaum ein Geschäft geöffnet hatte. Die Laune der Meisten sank bis auf den Meeresgrund. Die Epidemie der schlechten Laune forderte immer mehr Opfer, daher fuhren wir nicht zu dem nächsten Ziel, da Viele den Bedarf an Einkaufen verloren hatte. Aber diese Auszeit tat den Reisende gut. Jeder verbrachte die unerwartete freie Zeit mit etwas, die Meisten aber mit saufen. So auch diesen Abend, viele frönten den Alkoholgenuss und den Bars von Calella.
Übermüdet und gestresst traten wir dann endlich die Rückreise an. Der Stopp im Dalí –Museum war für alle eine Anstrengung, zu Mal wir uns unnötig lange im Örtchen aufhalten durften, selbst für mich als Dalí-Fan war das zu viel. Aber endlich ging es weiter, Richtung Frankreich. Die Rückreise war der Höhepunkt der schlechten Launen, wirklich fast jeder war übellaunig. Dennoch fanden fast alle Schlaf und blockierten netterweise die Busgänge. Für mich, einer der wenigen Schlaflosen wenn nicht so gar die Einzigste, war es schlimmer als der Gestank der am Mittwoch aus dem Busklo unsere Nase erschlug.
Alle schliefen und ich konnte noch nicht mal nach anderen Schlaflosen suchen, da der Weg nach Oben versperrt war, dank der netten Mitschüler, die sich so sozial in die Gänge legten, und ich nicht mehr zurück gekommen wäre ohne einige Schüler mit meinen schweren Stiefelchen zu zerquetschen. Aber gut, ich hielt durch. Ich war sichtlich erleichtert als der Morgen kam. Doch zu früh gefreut, fast alle waren noch von der schlechten Laune befallen, die einzigste Lösung: aus dem Weg gehen, aber es war ja kaum noch wer da, der keine schlechte Laune hatte und wie soll man den Schlechtgelaunten im Bus aus den Weg gehen?
Aber endlich, endlich waren wir wenigstens in Deutschland und bald darauf konnten wir aus dem Bus steigen, unser Gepäck nehmen und in die wohl verdienten Ferien gehen.
Auch wenn die schlechte Laune um sich griff, eigentlich war es ja ganz lustig in Calella, aber Zuhause ist es doch am Schönsten. Zumindest für solche Heimwehmimosen wie mich.
By Fear Hunter
Classtrip to Barcelona
Am Dienstag gegen 9 Uhr hiess es mal wieder: "Ab in den Bus!".
Diesmal sollte er uns nach Barcelona bringen. 3 Stunden benötigten wir wieder Sitzfleich vom Feinsten, denn in Barcelona angekommen, haben wir uns auch noch gehörig verfahren. Zum Entsetzen aller stand ja auch noch eine ca. 1stündige Stadtrundfahrt mit Stadführer auf dem Programm. ALs ob wir nicht schon genug gesessen hätten. Der Stadtführer sprang am Hafen in den Bus und dann gings ab zur ersten Station. Der Sagra de Familia, wo wir uns ca. 20 Minuten aufhielten, in denen wir einmal um die Kirche herumlaufen konnten. Diese 20 Minuten wurden auch sofort von 2 Schülern aus der FO-12 genutzt, um sich bei Mc Donalds den Bauch vollzuschlagen .
Dies führte dann auch dazu, dass der Bus knallhart ohne die beiden Fast-Food-Liebhaber zur nächsten Sation losfuhr.
Durch die kleinen Gassen kamen wir recht schnell am viel zu engen Busparkplatz der 100-Säulen-Halle an.
Mit dem letzten Kommentar des Stadtführers ( "Zählt doch mal alle Säulen!") und der Lehrer ("Seid pünktlich wieder hier!") in den Ohren , stürmten wir in den Park. Ein größerer Teil der Gruppe beobachtete die schönen Kunstwerke im Park kaum, da er auf der schon fast verzweifelten Suche nach einer Toilette und etwas Essbarem waren ( 4 Stunden Busfahrt treibt ganz schön). Als die Toiletten endlich gefunden waren, hat man sich sich dann doch gewünscht, sie lieber nicht aufgesucht zu haben, so versifft waren diese.
Nach dem schnellen Toilettenbesuch ging es wieder zum Bus, ein Wunder, alle waren da und zügig düsten wir zur Olympiastadt, wo wir eine der berühmten Fotopausen machen konnten (-> Raus aus dem Bus->Foto machen->Rein in den Bus->weiterfahren).
Mittlerweile war es schon um die Mittagszeit und die ersten wurden mehr als unruhig.
Es folgte noch ein kurzer Stop am Berg ( das schiefe Laufen bekam eine andere, neue Bedeutung) und dann war die Stadtrundfahrt am Hafen ( wo auch sch einbar das World Trade Center stand) zu Ende. Welche Trauer, welche Fröhlichkeit! Bevor die hungrige und unruhige Meute auf die armen Stadtbewohner losgelassen werden konnte, bekamen wir noch mind. 10mal den Hinweis, sich auch ja vor Hütchenspielern, Rosenverkäuferinnen und Taschendieben zu hüten. Netterweise hingen ca. 2 Meter vor einem Hütchenspieler Warnbanner, die aber kaum jemand abschreckten, bei den Hütchenspielern zu schauen und vielleicht auch sein Geld aus dem Fenster zu schmeissen. Ab gings auf die Rammla, wo als allererstes diverse Fresstempel aufgesucht und gestürmt wurden. Nach der ordentlichen Stärkung hatten wir dann ca. 2 Stunden zu unserer freien Verfügung, die, begleitet vom ständigen Verfolgungswahn der Taschendiebe und Rosenfrauen, viel zu schnell verflog. Die meisten nutzten die Zeit, um bei H&M, im Corte Ingles oder im Hard Rock Café einige Einkäufe zu tätigen. Einiege wenige kauften nervtötende Musikinstrumente, um auf der Rückfahrt den meisten den letzten Nerv zu rauben.
Gegen 17 Uhr ging es dann wieder Richtung Hotel, wo die 2 Fast-Food-Liebhaber mithilfe von wenigen english, deutsch, französisch und spanisch-Wortkenntnissen zurückgetrampt sind. Auf diesen Schock wurde erst einmal wieder einen Gekippt, wie eigentlich jeden Abend, um die Strapazen des Tages zu vergessen.
Alles in allem war es ja doch ein schöner Tag ( wenn man die ständige Hektik und Angst in Barcelona zurückgelassen zu werden beiseite lässt).
By Anja & Jenny
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